Leads mit der Website generieren – wie geht das?

Oft erfüllt eine neue Website die in sie gesetzten hohen Erwartungen nicht: Das Unternehmen hat zwar viel Zeit, Ideen und Geld in den optimalen Onlineauftritt gesteckt, doch der Nutzen wird nicht so recht sichtbar. Dank diverser Maßnahmen tummeln sich im Laufe der Zeit dann doch einige Besucher auf der Website, doch der sichtbare Erfolg bleibt aus. Online-Marketing-Profis raten dann zum Erhöhen der Conversion Rate: die Website solle so gestaltet werden, dass der User im Idealfall seine Daten hinterlässt und so für das Unternehmen „greifbar“ wird.

Das gelingt nicht immer. Hat man keinen besonderen Nutzen zu bieten, stellen immer weniger Besucher einer Website ihre Daten freiwillig zur Verfügung. Ein normales Formular, so userfreundlich es auch gestaltet ist, wird meistens ignoriert. Im Schnitt hinterlassen nur 2% der User die Kontaktdaten, 98% bleiben im Verborgenen.

Im B2B Bereich gibt es eine Lösung, die zumindest etwas Abhilfe schafft: Leadfeeder. Leadfeeder verknüpft IP bezogene Daten aus Google Analytics und verknüpft sie mit Kontaktdaten aus LinkedIn. Somit hat man zumindest eine heiße Spur.

Personenbezogene Daten zu identifizieren, kann Leadfeeder natürlich nicht, er verwendet ja lediglich die Daten aus der IP Identifizierung von Google. Somit ist man auch datenschutzrechtlich im grünen Bereich. Wenn man bereits Google Analytics verwendet und diese Verwendung richtig in der Datenschutzerklärung deklariert hat, ändert sich an der Rechtslage nichts.

Welchen Mehrwert bietet nun Leadfeeder?
Leadfeeder sortiert die Daten nach Relevanz, mustert irrelevante Einträge aus und erstellt daraus eine Liste mit Leads. Angereichert werden diese Einträge mit Faktoren wie die Verweildauer des Users. Er zeigt auch, welche Unterseiten besucht wurden. Eine Verknüpfung mit LinkedIn stellt dann die Verbindung mit Personen des Unternehmens her: im Idealfall gelingt diese Verknüpfung sogar mit der gewünschten Zielperson. Ob es allerdings genau jene Person ist, die die Webseite besucht hat, kann natürlich nicht definitiv ermittelt werden. Die Chancen im B2B Bereich liegen aber nicht so schlecht. Ein guter Hinweis, also ein Lead, der im Sales Prozess weiterhilft, kann es aber allemal sein.

Verknüpfung mit CRM System
Wirklich interessant wird Leadfeeder, wenn man bereits über integrierte Sales Strukturen verfügt. Automatisierte Sales-Prozesse können vom Einsatz des Leadfeeders massiv profitieren. Beispielsweise können regionale Vertriebler einmal pro Woche eine Liste mit Website-basierten Leads genau aus der jeweiligen Zielregion bekommen.

Autor:
Philipp Moser